gesundes Zahnfleisch

Gesundes Zahnfleisch.

Blassrosa, ohne Entzündungen oder Ablagerungen, keine Schwellungen und belagfrei.

 

 

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Parodontitis

„Auch morgen noch kraftvoll zubeißen können...“, wir alle kennen diesen Slogan aus der Werbung. Ebenso kennen Sie sicher den Begriff „Parodontose".

Eine Bezeichnung, die früher allgemein für eine Erkrankung des Zahnhalteapparates stand. In der Zahnmedizin wird heute zwischen einer Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen differenziert. „Gingivitis“ bezeichnet eine Entzündung des Zahnfleisches, „Parodontitis“ die Entzündung des Zahnhalteapparates. Bei der „Parodontitis“ werden auch noch verschiedene Ausprägungsgrade unterschieden, wie zum Beispiel die „Juvenile Parodontitis“.

Die Ursache dieser Erkrankung liegt in einer genetisch festgelegten Reaktion Ihrer Abwehrkräfte auf bestimmte Bakterien, die sich in der Mundhöhle befinden. Das Ziel einer Behandlung ist logischerweise die Reduzierung der bakteriellen Besiedlung mittels mechanischer Taschenreinigung und evtl. der Gabe von Antibiotika.

Die ersten Symptome einer Erkrankung sind meist Zahnfleischbluten beim Zähneputzen oder Blutspuren beim Zubeißen. Schmerzen und Lockerung der Zähne treten in der Regel erst viel später auf und verleiten dazu, die Erkrankung zu verdrängen.

Ein maßgeblicher Faktor für die Notwendigkeit einer Behandlung ist insbesondere der Zustand Ihrer Zahnfleischtaschen. Zur Diagnose und zur Entscheidung über die Art der Behandlung ist es erforderlich, die Taschentiefen zu messen, Röntgenbilder zu erstellen, Modelle Ihrer Zähne anzufertigen und allgemeine Befunde aufzunehmen.

Die Behandlung einer Parodontitis läuft stufenweise ab. Zunächst erfolgt eine gründliche Reinigung aller vorhandenen Zahnfleischtaschen. Diese Anfangsbehandlung wird von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, die Kosten belaufen sich erfahrungsgemäß auf ca. 300 €. Danach kann der endgültige Behandlungsaufwand mit Hilfe der verbliebenen Sondierungstiefen festgestellt werden. Die darauf folgende erneute Reinigung der Taschen wird von den gesetzlichen Krankenkassen zum großen Teil übernommen (abhängig von den Taschentiefen).

Mit der wichtigste Faktor zum Erhalt Ihrer Zähne ist die darauf folgende lebenslange Kontrolle und Reduzierung der bakteriellen Besiedlung der Resttaschen. Je nach Schweregrad der Erkrankung müssen die notwendigen Sitzungen alle 3 - 6 Monate erfolgen. Der Kostenaufwand beträgt circa 70 -120 € (je nach Aufwand) pro Sitzung, die Behandlung kann dabei mit modernen Pulverstrahl- oder Ultraschallgeräten erfolgen.